Schlieren
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Buchvorstellung «Gesichten aus dem Alltag Schlieren 1750-1914»

Vor den Toren von Zürich

Über 20 Prozent oder fast 600 Ausländerinnen und Ausländer lebten im Jahr 1910 in Schlieren. 30 Jahre zuvor waren es erst 13. Das Bauerndorf hatte sich in wenigen Jahren in eine Industriesiedlung verwandelt, die Bevölkerung gleichzeitig mehr als verdreifacht. Ein unglaublicher Umwälzungsprozess, der einschneidende Veränderungen mit sich brachte. Mit konkreten Geschichten aus dem Alltag der Schlieremer Bevölkerung spüren Bruno Meier und Verena Rothenbühler diesem Wandel nach – von den kriegerischen Auseinandersetzungen 1799 bis zur Zehntablösung ab 1819, von den Armuts- und Auswanderungskriesen der 1830er- und 1850er-Jahre bis zum Einzug der Wagonfabrik und des zürcherischen Gaswerks, die Ende des 19. Jahrhunderts den Wandel des Dorfes zur Industriesiedlung einleiteten.

Autoren

Bruno Meier ist freiberuflicher Historiker und Verleger. Publikationen zur Aargauer und Schweizer Geschichte des Mittelalters und zur Geschichte des Industrialisierung.

Verena Rothenbühler ist freiberufliche Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Staatsarchiv des Kantons Zürich. Publikationen u. a. zur Geschichte der Städte Dietikon und Winterthur.

Buchvernissage

Donnerstag, 29. Juni 2017, 19.00 Uhr, Stadtbibliothek Schlieren, Bahnhofstrasse 4