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Integration in Schlieren

Die Integration von Ausländerinnen und Ausländern ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Gemeinden. Die Stadt Schlieren hat ihr Engagement in diesem Bereich intensiviert und will auch neu zugezogene Schweizerinnen und Schweizer mit den verschiedenen Angeboten ansprechen.

 

Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, das Zusammenleben zwischen einheimischen und ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern über alle Altersgrenzen hinweg sowie zwischen Neuzugezogenen und Alteingesessenen positiv zu beeinflussen und zu fördern.

 

Seit 2011 nimmt Schlieren am Kantonalen Integrationsprogramm (KIP) teil und erhält finanzielle Unterstützung für verschiedene Massnahmen. 2013 wurde eine Teilzeitstelle für Integration geschaffen. Es stellte sich jedoch heraus, dass das 25 %-Pensum für diese wichtige Anlauf- und Koordinationsstelle nicht ausreicht. Der Stadtrat entschied deshalb im vergangenen Jahr, die Integrationsarbeit zu stärken und das Stellenpensum auf 60 % zu erhöhen. Im Oktober 2017 wurde die Stelle mit Dascha Krizan, der neuen Integrationsbeauftragten, besetzt.

 

Vielseitige Integrationsangebote

Als Erstes hat sich Dascha Krizan mit dem Integrationskonzept auseinandergesetzt. Bewährte Integrationsangebote sollen weitergeführt und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, möglichst viele Menschen mit den verschiedenen Angeboten anzusprechen. Personen mit Kleinkindern beispielsweise profitieren von den Deutschkursen mit Kinderbetreuung. Speziell auf Schlieren zugeschnitten ist das Angebot «InfoPoint Integration». Jeden Dienstagabend werden im Stadthaus in verschiedenen Sprachen Kurzberatungen zum Leben in Schlieren angeboten. Interessierte können ohne Termin den InfoPoint besuchen und sich über Themen wie Freizeit, Arbeitssuche, Schule und Deutschunterricht informieren lassen. Im Herbst findet jeweils die «Tour der offenen Türen» statt. Dabei lernen Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger bei einer mehrsprachig geführten Besichtigungstour die Bibliothek, das Familienzentrum, die Feuerwehr, die Polizei, das Stadthaus und den Werkhof kennen. Beim anschliessenden Apéro haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, sich kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Wer sich für Einwanderungsbiografien interessiert, erfährt am Samstag, 2. Juni 2018, 15.00 bis 17.30 Uhr, im Restaurant Mühleacker, was drei eingewanderte Personen bei ihrer Immigration erlebt haben. Giuseppe aus Italien, Susanna aus Deutschland und Sri Ram aus Sri Lanka sind zu ganz unterschiedlichen Zeiten in die Schweiz gezogen und berichten über ihre persönlichen Erlebnisse.

 

Vernetzung ist das A und O der Integrationsarbeit

Kommunikation ist für Dascha Krizan die Basis ihrer Tätigkeit: «Vernetzung ist das A und O der Integrationsarbeit. Deshalb sind Kontakte zu den Einwohnerinnen und Einwohnern, Mitarbeitenden der Verwaltung und den verschiedenen Leistungsanbietern sehr wichtig.» Der Austausch mit unterschiedlichen Akteuren in der Region führt zu neuen Ideen und möglichen Kooperationen. Dascha Krizan nimmt auch an Konferenzen, Austauschtreffen und Weiterbildungen auf kantonaler und nationaler Ebene teil, um aktuelle Gesetzesänderungen zu besprechen und erfolgreiche Projekte zu verfolgen. Häufig nehmen Einwohnerinnen und Einwohner Kontakt mit ihr auf, um individuelle Fragen zu erörtern. Sie stellt ihr Wissen und ihr Netzwerk gerne den neu zugezogenen, aber auch den langjährigen Einwohnerinnen und Einwohnern zur Verfügung.