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matriq gewinnt CHF 150’000 zur besseren Nachverfolgung und Verhinderung von Fälschungen von Kunststoffprodukten

St. Gallen/Zürich/Lausanne, 24. März 2021 — Die DynamicMold®-Technologie von matriq markiert einzelne Kunststoffteile während der Produktion mit einem einzigartigen, maschinenlesbaren Wasserzeichen. Dies verbessert die Rückverfolgbarkeit und verhindert Fälschungen. Im Vergleich zu aktuellen Etiketten oder Lasermarkierungen ist die neuartige Technologie von matriq weniger komplex und arbeitet mit geringeren Kosten und höherer Geschwindigkeit. Das St.Galler Startup wird die CHF 150’000 zur Verstärkung des Vertriebsteams und zur Weiterentwicklung von DM-date, dem ersten digitalen Datumsstempel für Kunststoffe, verwenden.

Produkte in der Medizintechnik, der Automobilindustrie und anderen Branchen werden in der Regel etikettiert oder mit einer Lasermarkierung versehen, damit sie für Qualitätskontrolle, Haftung, Vorschriften und Rückrufe individuell verfolgt werden können. Produkte, bei denen die Gefahr besteht, dass sie gefälscht werden, benötigen zudem eindeutige Attribute, um das Vertrauen in die Marke zu stärken. Die heutigen Lösungen basieren auf ressourcenintensiven Prozessen, die Automatisierung und sperrige Geräte erfordern. Das Anbringen eines Codes ist oft ein separater Prozessschritt, und die Materialien können mit den Vorschriften nicht mehr kompatibel sein.

Die patentierten Markierungs- und Sicherheitslösungen von matriq basieren auf der DynamicMold® (DM)-Technologie, die innerhalb von Millisekunden und während des primären Umformprozesses einen individuellen 2D-Code auf jedem Produkt hinterlässt. Der Code ist mit dem Auge sichtbar, mit Codelesern oder Smartphone-Kameras lesbar und enthält neuartige optische Sicherheitsstrukturen, die den Code kopiergeschützt machen. DM funktioniert beim Spritzgiessen, Blasformen (Flaschen), Thermoformen (Blisterverpackungen) und Heissprägen (Folien, Sicherheitsdokumente). Da sich die DM-Technologie innerhalb der Produktionsmaschine („in-mold‟) befindet, benötigt sie keinen zusätzlichen Platz und keine zusätzliche Ausrüstung ausserhalb der Maschine und lässt sich mit der Unternehmenssoftware verbinden, um die notwendigen Parameter zuzuordnen. matriq’s Zielmarkt für individuelle Kennzeichnung zur Rückverfolgbarkeit wird auf EUR 7 Milliarden geschätzt.

Das St. Galler Unternehmen matriq wurde von André Bernard (CEO) und Klaus Dietrich (CTO) zusammen mit Cornelia Nef und Mathias Mächler (beide Ostschweizer Fachhochschule) gegründet. matriq wird die CHF 150’000 nutzen, um das Vertriebsteam zu verstärken und Kundenimplementierungsprojekte mit DM-date, dem ersten digitalen Datumsstempel für Kunststoffe, auszustatten. „Die Venture Kick Erfahrung war für uns sehr fruchtbar: Die Jury-Pitches, das Feedback und die Kickers-Camps halfen uns, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und unser Geschäftsmodell zu stärken. Vor allem aber brachte uns Venture Kick in Kontakt mit einem reichhaltigen Netzwerk von gestandenen Unternehmern und erfahrenen Business Angels − Einige von ihnen wurden zu unseren Investoren‟, sagt Dr. André Bernard, CEO und Mitgründer von matriq, und fügt hinzu: „Ich kann allen Startups definitiv empfehlen, an diesem grossartigen Programm teilzunehmen.‟

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