Quirlig, kompetent und zuversichtlich

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Das von der Physikerin Dr. rer. nat. Sophia Borowka 2018 mit-
begründete und geleitete Startup-Unternehmen Aison Technologies verschiebt die Grenzen der Ultraschalltechnologie und ermöglicht wesentliche Diagnostik- und Anwendungsverbesserungen zum Vorteil der Patientinnen und Patienten, aber auch der Ärzteschaft.

Wer Sophia Borowka kennenlernt, spürt sofort, weshalb die ambitionierte Wissenschaftlerin einen unternehmerischen Weg gewählt und nicht die Forschung an einem physikalischen Institut vorgezogen hat. Die quirlige Unternehmerin sprüht vor Energie und treibt ihr Unternehmen seit der Gründung im November 2018 erfolgreich voran. Mit ihrem Mitgründer Jinesh Kallunkathariyil (Ph.D., Chief Technology Officer & Head of Production) und fünf Mitarbeitenden hat sie kürzlich die notwendige CE-Zertifizierung des Gerätes geschafft, welches die Ultraschalltechnologie einen wichtigen Schritt weiterbringt.

Der Entscheid, das Unternehmen im Schlieremer startup space weiterzuentwickeln, war gemäss Borowka ein guter Entscheid. Die angestrebte Vernetzung mit anderen Startups hat aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen während der Covid-Pandemie noch nicht wunschgemäss stattfinden können, doch Sophia Borowka sieht auch diesbezüglich der Zukunft optimistisch entgegen.

Über Zürich und Winterthur führte der Weg das Jungunternehmen nach Schlieren, und der hiesige Standortförderer Albert Schweizer hatte natürlich auch seine Hände im Spiel. «Die beeindruckende Medtech-Szene hier in Schlieren war für uns das ausschlaggebende Argument», betont die Geschäftsleiterin, die mittlerweile mit ihrem Mann auch in Schlieren wohnt und die Vorzüge der Stadt sehr schätzt.

An ihrem Job liebt Sophia Borowka die Dynamik und die Herausforderungen. «Es wird mir wirklich gar nie langweilig, und die Verantwortung, die eine solche Aufgabe mit sich bringt, erlebe ich als eine spannende Herausforderung, die mich sehr erfüllt.» Dank der aktuellen Zertifizierung wird die Marktreife erreicht und somit kann auch die Produktion (aktuell werden rund 1000 Geräte pro Monat produziert) vergrössert werden, was zusätzliche Investoren erfordert. Diesem Schritt sieht die Physikerin und Geschäftsleiterin aber relativ gelassen entgegen: «Seit Beginn hatten wir wertvolle Unterstützung von Business Angels und Investoren. Wenn das Produkt stimmt und das Vertrauen vorhanden ist, lässt es sich bestens zusammenarbeiten, und ich blicke optimistisch in unsere geschäftliche Zukunft.» 

IFJ im startup space
Das IFJ Institut für Jungunternehmen AG in ist im schweizerischen Startup-Segment ein kompetenter und bekannter Player und betreibt in Schlieren
an der Wiesenstrasse 10a, seit Kurzem das startup space mit Unterstützung der Standortförderung Stadt Schlieren.

Seit 1989 hat das IFJ mehr als 150‘000 Firmengründerinnen und -gründer auf dem Weg in die berufliche Selbständigkeit begleitet und unterstützt. Als Pionier und Branchenführer bietet das IFJ die schweizweit am meisten genutzten digitalen Services für Firmengründungen, Handelsregisteränderungen und zum Markenschutz.

Die Startup-Förderung ist eines von drei Leuchtturm- Clusterprojekten (nebst BioTech und HelathTech) auf der Agenda der Standortförderung der Stadt Schlieren.

Weitere Infos:
ijf.ch / startupspace.ch /
Start-Smart-Schlieren.ch / ijz.ch

Autor: Charly Mettier/Foto: Aileen Jazbec

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