Freitag, Juni 21, 2024
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Wir sind mutig und ambitioniert!

Wer jemals einschneidende Entscheidungen treffen musste, auf Basis von fragilen Annahmen und der Hoffnungen, dass die Entscheidungen auch wirken, der weiss, wie sich das anfühlt – nicht besonders gut. Das ist die Situation, in der wir uns befinden, in der sich unsere Politik befindet. Angesichts der Tatsache, dass wir immer noch zu wenig wissen über das Coronavirus und deren Verbreitung. Dazu kommt der Druck, etwas zu tun, und die Sorgen vor den Folgen. So gesehen ist es keine Überraschung, wenn es eine Vielzahl an Vorschlägen und Appellen gibt, die sich zum Teil komplett widersprechen. Aber wir dürfen uns in dieser Situation nicht gegenseitig lähmen!

Wir alle müssen auf die Zukunft vertrauen: Auf unseren Gemeinsinn und unsere Eigenverantwortung, darauf, dass wir die Pandemie überwinden können. Wir müssen unerschütterlich glauben, dass wir auch die aktuelle Herausforderung meistern werden.

Gerade in Schlieren! 

Schlieren und seine Bewohner, seine Unternehmen. Wir sind krisenerprobt. Schlieren hatte gute Zeiten, aber auch schlechte. Mit einer stolzen Industrie und ebenso stolzen «Büezern». Und dann der anhaltende Niedergang. Der Ruck, der durch die Gesellschaft ging, als uns die ganze Schweiz milde belächelte – nein, bemitleidete. Wir haben uns wieder nach oben gekämpft. Wir träumen nicht nur, wir packen an.

Genau so müssen wir in Schlieren weiter vorwärts gehen. Unsere Arbeitsplätze sichern, vom Gastgewerbe bis zur international hoch wettbewerbsfähigen Biotechnologie-Unternehmung. In einer innovativen Umgebung: Wir müssen kreative Gedanken unterstützen, ideenreiches Tun fördern. Unsere natürliche und gebaute Umgebung muss diese Innovationsfähigkeit bestmöglich unterstützen. So muss die räumliche Entwicklung im Zentrum vorangetrieben werden, das Bahnhofsgebiet nachhaltig verschönert und nicht nur kosmetisch ein bisschen darüber gekleistert werden. Für mich ist eine neue Begegnungszone ein Muss. Genau so müssen wir für intakte Naturräume und für noch bessere Freizeitmöglichkeiten kämpfen, dass trotz Corona das Leben lebenswert ist.

Wir bleiben mutig und werden gestärkt aus der Coronakrise kommen, genau so wie wir das in Schlieren halten: «Mache, nöd schnurre».

Markus Bärtschiger
Stadtpräsident Schlieren

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