Schlieren
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standpunkt

Seit kurzem schreibe ich regelmässig für den «Schlieremer». Nachdem ich die letzten vier Jahre in Bergdietikon gelebt habe, machte ich im Sommer 2019 Schlieren zu meinem Lebens­mittelpunkt. Aufgewachsen in Zürich-Albisrieden, zog mich als Jugendliche mein bis heute unheilbarer Pferdevirus immer wieder auf den Schlieremer Berg: Damals lockten mich die Pferde der heute bereits in der nächsten Generation aktiven Bauern Seiler und Rütschi an.

Im Laufe der Zeit lernte ich – vorwiegend wegen den unvermeidbaren «Zwischenfällen», die der Reitsport mit sich bringt – die Infrastruktur des Spitals Limmattal kennen und schätzen. Die Fachkompetenz und das freundliche Personal haben mich bei jedem meiner Aufenthalte überzeugt. Auch das neu gebaute Spital konnte ich bereits testen: Im September dieses Jahres habe ich hier unsere Tochter zur Welt gebracht – und würde immer wieder das Spital Limmattal wählen.

An Schlieren schätze ich nach dem doch eher ländlichen Leben in Bergdietikon vor allem die gute Infrastruktur: Grosse Einkaufsläden sind problemlos zu Fuss zu erreichen. In wenigen Minuten bin ich mit Hund und Baby im nahegelegenen Wald. Zieht es mich weiter weg, liegen gleich zwei Bushaltestellen nur wenige Gehminuten von meiner Wohnung entfernt – ein wahrer Luxus!

Auswärts essen gehen? Die Auswahl ist gross! Und viele Restaurants sind ebenfalls mit einem kurzen Fussmarsch erreichbar. Im Quartier rund um den Bahnhof habe ich bereits meinen neuen Coiffeur gefunden – und auch für andere potenzielle weibliche Verschönerungswünsche bietet die Stadt Schlieren alles, was das Kosmetikherz begehrt.

Durch die Geburt unserer Tochter durfte ich mich auch mit dem Kinderbetreuungsangebot befassen: Von eher klein organisierten Krippen bis hin zu grossen Betreuungsstätten ist die Auswahl ausreichend. Wobei die Devise auch hier – wie in praktisch allen Städten – lauten dürfte: Es kann fast nie genug Kinderbetreuungsangebote geben.

Was ich an meinem Leben in Schlieren am meisten schätze: Dass unsere Tochter das Stadtleben im kleineren Rahmen kennenlernen kann, ohne dass sie dabei später auf Streifzüge in die umliegenden Wälder verzichten muss. Ich freue mich auf unsere Zukunft in Schlieren. Und darauf, noch viele Artikel für den «Schlieremer» zu schreiben.

Linda von Euw,
Journalistin/Reisebüro-Inhaberin