Freitag, Mai 24, 2024
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Wirtschaftsstrategie 2025

Von der Industriestadt zum internationalen Hotspot für Hightech-Unternehmen – die neue Wirtschaftsstrategie verfolgt ehrgeizige Ziele.

Schlieren hat sich in den letzten 20 Jahren von einer Indust-
riestadt zu einem Zentrum für Dienstleistungen, Forschung und Technologie mit regionaler und nationaler Ausstrahlung entwickelt. Zum prosperierenden Stadtleben tragen heute etwa 1200 Unternehmen mit über 18‘500 Arbeitsplätzen bei, was die Bedeutung der Wirtschaft für Schlieren widerspiegelt.

Zusammen mit mehr als 80 Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft hat sich der Stadtrat während mehreren Workshops mit der Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Schlieren auseinandergesetzt. Nach einer sorgfältigen Standortbestimmung wurde die Wirtschaftsstrategie 2021–2025 entwickelt, die bei der Festlegung und Umsetzung konkreter Massnahmen im Bereich der Standortförderung richtungsweisend ist. Von den Massnahmen sollen alle profitieren: die Wirtschaft und deren Organisationen, Einwohnerinnen und Einwohner, Besucherinnen und Besucher sowie Pendler, die in Schlieren arbeiten. Markus Bärtschiger, Stadtpräsident, sagt dazu: «Wenn Arbeit, Konsum, Freizeit und Wohnen im individuellen Alltag besser integriert werden können, bedeutet dies mehr Lebensqualität für alle. Für dieses Ziel engagieren wir uns gerne.»

Erfolgreiche Standortförderung mit Clustern
Zu den wichtigsten Handlungsfeldern der neuen Wirtschaftsstrategie zählt die Pflege und Entwicklung der Cluster. Der Biotechnopark im Wagi-Areal ist der erste Cluster in Schlieren, der aufgrund gezielter Standortförderungsmassnahmen entstanden ist. Heute zählt der Park über 40 Mitgliederorganisationen, darunter Life-Science-Start-ups, die Universität Zürich und das Universitätsspital Zürich mit 20 Kliniken, Instituten und Forschungsgruppen. Sie verbinden gemeinsame Interessen. Die örtliche Nähe bietet Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch oder für das Teilen von kostspieligen Infrastrukturen. Die Stadt Schlieren will in den nächsten Jahren weitere Cluster in den Bereichen Medizintechnik sowie ICT aufbauen, etablieren und vernetzen. Für den Medizintechnik-Cluster wurde bereits ein Verein gegründet und ein Clustermanager eingesetzt. Dieser vermittelt Räumlichkeiten und Labors, organisiert Veranstaltungen, fördert Kontakte und vermarktet den Cluster.

Wichtige Arbeitgeber und gute Steuerzahler pflegen
Nach wie vor sind die ansässigen Automobil-Unternehmen in Schlieren wichtige Arbeitgeber und gute Steuerzahler. Aber auch die Handels- und Immobilienbranche sind in Schlieren gut vertreten. Deshalb soll die proaktive Bestandespflege verbessert werden. Gewerbe, Forschung und Handel brauchen Platz. Klar, dass sich der Stadtrat im Hinblick auf das Wachstum der Wirtschaft auch mit der räumlichen Stadtentwicklung auseinandergesetzt hat. Die Wirtschaftsstrategie umfasst deshalb auch Ziele in diesem Bereich. Potenzial haben untergenutzte Areale wie das Gaswerkareal. Für diese Gebiete will der Stadtrat eine individuelle Entwicklungsstrategien ausarbeiten lassen.

Das Schlierefäscht hat in der Wirtschaftsstrategie einen hohen Stellenwert
Auch das Angebot im Freizeit- und Dienstleistungsbereich spielt in der Wirtschaftsstrategie eine wichtige Rolle. Es soll qualitativ und quantitativ weiterentwickelt werden, um ein reges Stadtleben zu fördern. Das Schlierefäscht hat mit seiner regionalen Bedeutung einen hohen Stellenwert. Für den langfristigen Erhalt dieses Fests will der Stadtrat spezielle Massnahmen ergreifen.

Mehr personelle Ressourcen und Reorganisation der Standortförderung
Heute ist eine Person mit 30 Stellenprozenten für die Standortförderung zuständig. Um die Zielsetzungen der Wirtschaftsstrategie erreichen zu können, braucht es jedoch mehr personelle Ressourcen. Nebst der Erhöhung der Stellenprozente werden die Aufgaben der Standortförderung neu organisiert, damit die zahlreichen geplanten Massnahmen, welche auch den Bereich Kommunikation umfassen, effizient umgesetzt werden können. Der Stadtrat ist sich bewusst, dass es eine Langfriststrategie braucht, um die Entwicklung der Wirtschaft auch nach 2025 erfolgreich weiterzuentwickeln, Trends frühzeitig zu erkennen und entsprechend handeln zu können. Auch diese Aufgabe soll bis 2025 an die Hand genommen werden. 

Die Handels- und Immobilienbranche sind in Schlieren gut vertreten.
Schlieren ist ein wichtiger Standort der Post. Auf einer Fläche von 70’000 m2 werden im Briefzentrum Mülligen mehrere Millionen Briefsendungen täglich verarbeitet.
Automobil-Unternehmen sind wichtige Arbeitgeber und Steuerzahler.

Text & Bild: Stadt Schlieren

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