Schlieren
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«Schliere z’lieb!»

Ein rauschendes, 10 Tage dauerndes Stadtfest, unter dem Motto «Schliere lacht», liegt hinter uns. Haben Sie gelacht und gefeiert? Was bleibt von diesem grossartigen Fest bei jedem einzelnen, bei der ganzen Stadt-Familie zurück?

 

Unzählige fröhliche Momente, Augenblicke zum Staunen, unvergessliche Begegnungen und künstlerische Vorführungen sind mir persönlich geblieben, und so möchte ich an dieser Stelle ein herzliches und grosses DANKESCHÖN an das OK, an alle Helferinnen und Helfer und an alle Freiwilligen aussprechen.

 

Erinnerungen sind schön und gut, bringen uns aber allein nicht weiter. Wir müssen gemeinsam an unserer Stadt-Zukunft bauen. Nehmen wir die Freude und den Schwung dieser Festtage mit in den Alltag, führen wir Gespräche weiter und versuchen wir, einander besser zu verstehen.

 

Wissen Sie, wo die Trislerstrasse, der Ahornweg oder die Fossertstrasse sind? Schlieren hat viel Unbekanntes und Unentdecktes, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Ein Spaziergang durch unsere Stadt, durch die «neuen» Quartiere, z.B. an einem Regensonntag, lohnt sich und zeigt viel Interessantes und Schönes.

 

Ich vergleiche unsere Stadt gerne mit einem Schiff auf hoher See. Es gibt immer Stürme und Flauten bzw. unterschiedliche Ansichten und Meinungen. Und in einer Stadt, die so schnell wächst, gibt es Probleme und offene Fragen. Ist es nicht interessant, Lösungen und Wege gemeinsam zu finden? Wir Schlieremerinnen und Schlieremer wollen doch nur das Beste für unsere Stadt. Schon die Wikinger sagten: «Den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richten!» 

 

Richten wir unsere Segel für eine lebens- und liebenswerte Stadt, trotzen wir den zukünftigen Stürmen und segeln wir – mit oder ohne Limmattalbahn – gemeinsam in die Zukunft. Schliere z’lieb!

Heidi Berri

Seit 1973 wohnhaft in Schlieren

2010 Limmattalerin des Jahres

1986 – 2000
Leiterin Stadtbibliothek